
Zum zweiten Mal hat die MONOM Stiftung den MONOM Kunstpreis vergeben. Der Preis zeichnet Studierende einer Kunsthochschule am Ende ihres Studiums, im Übergang in die freie künstlerische Praxis aus.
Die drei Gewinner:innen konnten sowohl mit ihrem künstlerischem Ausdruck als auch einer klaren Position überzeugen. Die Jury hat sie aus über 100 Bewerbungen ausgewählt.
Preisträger:innen:
Jiawen Uffline: für das Video-Essay let yourself leak a little, das zeigt, was alles auslaufen und durchsickern kann und warum das nicht immer schlecht sein muss.
Len Bay: für die skulpturale Serie toy boy, die die zarte Seite von Auto-Tuning und Schweißen herausarbeitet.
Nazanin Hafez: für die Rauminstallation Twenty-One Kilohertz, die persönliche Erinnerungen mit Aufnahmen von politischer Gewalt im Iran verbindet.
Die Jury würdigt die Fähigkeit aller drei Werke und Essays, persönliche und gesellschaftliche Ebenenmiteinander zu verbinden und daraus eine individuelle künstlerische Sprache zu entwickeln, die sinnlich erfahrbar und politisch reflektiert ist.
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